Station 1

Weihnachten

Gott kommt in die Baustelle meines Lebens!

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Weihnachten

Gott kommt in die Baustelle meines Lebens!

Seit einem Jahr haben wir hier eine Großbaustelle. Auf St. Chrischona entsteht ein Mehrgenerationenpark. Es soll ein Ort werden, an dem Menschen Heimat finden, Leben und Glauben teilen können.

Übersichtsbild: Baustellenkrippe Diese Baustelle hier haben wir gewollt, bewusst geplant, so wie wir manch anderes in unserem Leben bewusst planen und verändern wollen.

Aber gibt es nicht auch Baustellen, die wir nicht gewollt, nicht geplant haben? Lebensbaustellen?
In diesem Corona-Jahr allemal! Diese fallen uns nicht nur vor, sondern auch oft auf die Füße. Es ist kurz vor Weihnachten. Die Arbeiten auf der Baustelle ruhen und mich lässt der Gedanke nicht mehr los: Was hat diese Baustelle mit Weihnachten zu tun?

Hinweisschild: Baustellenkrippe

Tiere zu hüten und heimzutreiben, dem Befehl des Kaisers auf- und nachkommen, das war Alltag in Bethlehem. Wände einschalen, und Decken betonieren, Gerüste auf- und abbauen, das ist der Alltag auf St. Chrischona.

Weihnachten erinnert mich daran: Gott kommt hinein in den Alltag unserer Lebensbaustellen. Diesen Gedanken wollten wir mit der Baustellenkrippe hier neben dem Mutterhaus darstellen. Zusammen mit den Arbeitern hier vor Ort wurde sie kurzerhand erstellt. In ihr sucht man vergeblich Stallromantik mit Heu und Stroh. Eine Schubkarre musste als Krippe herhalten und statt Hirten versammeln sich Bauarbeiter um den Gottessohn mit ihren je eigenen Lebensbaustellen.